Häufig gestellte Fragen zum Thema Chiptuning:

Welcher Kraftstoff muss getankt werden?
Nach erfolgter Steuergeräte-Optimierung (Chip-Tuning) sollte auf die nächst höhere Kraftstoffsorte umgestellt werden. Dadurch erreichen Sie eine bessere Leistungsfähigkeit.

Kraftstoffverbrauch:
Der Kraftstoffverbrauch nach DIN 70030 (Stadtzyklus, Konstantfahrt bei 90 und 120 km/h) entspricht den Serienwerten, bei niedertouriger Fahrweise teilweise darunter.

Fahrleistungen:
Die Beschleunigung und Elastizität verbessern sich erheblich, jedoch abhängig von Gewicht und Aufbau des jeweiligen Fahrzeuges.
Beschleunigung von 0-100 km/h: ca. 1,5 bis 4 sec. besser gegenüber der Serie (je nach Leistungsstufe).
Elastizität (z.B. von 60-160 km/h): ca. 1,5 bis 6 sec. besser gegenüber der Serie (je nach Leistungsstufe).
Höchstgeschwindigkeit: ca. 5 bis 25 km/h schneller gegenüber der Serie (je nach Leistungsstufe).

Wird die Lebensdauer des Motors entscheidend beeinflusst?
Durch Einbau des Chips bzw. des Tuningsteckers wird der Motor nicht stärker belastet. Wenn man die zur Verfügung stehende Mehrleistung ständig ausnutzt, kann eine etwas höhere Belastung auftreten. Diese ist jedoch bei normaler Fahrweise vernachlässigbar.

Ist die Leistungsoptimierung spürbar?
Ja, durch die starke Steigerung des Drehmomentes von 20-30% (bei Turbo-Motoren) spürt man schon in niedrigen Drehzahlen eine bessere Dynamik des Motors. Auch im Zwischenspurt hat man teilweise einige Sekunden Vorsprung zum Serienfahrzeug.

Wird die Steuer teurer?
Nein, denn es werden nach wie vor die geltenden Abgasgrenzwerte eingehalten. Der Hubraum wird nicht beeinflusst.

Besteht man die AU?
Ja, nach der Leistungsoptimierung werden weiterhin die Abgaswerte eingehalten.

Ist die Optimierung wieder zurückzurüsten?
Ja, durch umstecken der Eproms. Beim Einbauen der Leistungsoptimierung wird, sofern noch nicht schon vom Werk montiert, ein Stecksockel eingelötet. Danach ist der Original- Speicherbaustein jederzeit wieder einsetzbar. Im Falle der neuen Motorsteuergeräte mit PLCC/SMD-Technik ist der Ausbau-Aufwand der gleiche wie beim Einbau, und kann von uns für Sie durchgeführt werden. Der Tuningstecker kann mit einem Handgriff aus der Steckverbindung gelöst werden.

Wird ein Fahrzeug nach der Umrüstung zum Nebelwerfer?
Nein, da weiterhin die geltenden Abgasgrenzwerte eingehalten werden, es entsteht also kein stärkerer Rußausstoß.

Sieht die Werkstatt bei der Diagnose einen Fehler?
Nein, im Diagosegerät wird kein Fehler angezeigt. Alle Regelfunktionen und Aufgaben des Motorsteuergerätes bleiben erhalten.

Was ist mit der Werksgarantie?
Offiziell erlischt bei Eingriff in die Motorelektronik die Werksgarantie auf die betroffenen Teile. Daher bieten wir in kürze eine eigene Garantie an.

Wird der Motor lauter?
Im Stand und bei normaler Fahrt gibt es bei der Geräuschentwicklung keine Abweichungen zum Originalfahrzeug. Bei Anforderung der höheren Leistung kann es bei manchen Fahrzeugen zu minimal erhöhtem Motorgeräusch kommen.

Muss man öfter zur Inspektion?
Die Wartungsintervalle bleiben wie Serie. Je nach Fahrweise empfehlen wir etwas kürzere Ölwechselintervalle (ca. 10.000km). Auch ein synthetisches Öl ist ratsam.

Ist ein Ölkühler erforderlich?
Bei normaler Fahrweise ist ein Ölkühler nicht erforderlich. Die Öltemperatur steigt z.B. beim 1.9 TDI bei Dauervollastfahrten um ca. 8 bis 12 Grad. Dies macht den Ölkühler überflüssig.

Bringt ein Sport-Luftfilter etwas?
Ein Sportluftfilter sorgt für eine bessere Beatmung des Motors. Der Abgasausstoß kann bis zu 30% verringert werden.Für die Verwendung des Tuningsteckers im VW T4 2,5TDI empfehlen wir einen solchen Sportluftfilter. Eine Leistungssteigerung ist meistens nur minimal festzustellen (max. 3kW).

Müssen die Bremsanlage oder die Reifen modifiziert werden?
Die Leistungsoptimierungen werden von uns so abgestimmt, daß keine weiteren Umbauten notwendig sind.

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